Gegen Ende eines jeden Jahres findet die Studienfahrt statt, in deren Rahmen die Junior Fellows des Gutenberg Academy Fellows Program | GAFP für drei Tage an einen Ort zu Studienzwecken fahren – ein Erlebnis aus Bildung, Kunst und Kultur. Gen Ende der Studienfahrt berichten die Junior Fellows von ihren Erfahrungen in Text und Bildern. Diese finden Sie hier.

Im Rahmen des GAFP-Programms der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unternahmen elf Junior Fellows eine viertägige Studienfahrt nach Antwerpen. Die Reise bot zahlreiche Einblicke in die kulturelle und historische Vielfalt der belgischen Hafenstadt und verband interdisziplinären Austausch mit spannenden Erlebnissen beim Kennenlernen belgischer Kultur, Geschichte und Kulinarik.

Anreise und erster Tag

Am Montagmorgen, dem 6. Oktober 2025, startete die Gruppe am Mainzer Hauptbahnhof. Nach einer entspannten Zugfahrt erreichten die Teilnehmenden pünktlich gegen Mittag den Hauptbahnhof Antwerpens. Dieser gilt als einer der schönsten Bahnhöfe Europas und beeindruckte durch seine Beaux-Arts-Architektur.

Unmittelbar nach der Ankunft stand bereits der erste Programmpunkt auf dem Plan: ein Besuch im Schokoladenmuseum. Hier konnten alle in die Welt belgischer Schokoladenkunst eintauchen – ein „süßer Auftakt“ für die kommenden Tage. Das Museum bot einen spannenden Rundgang durch zahlreiche interaktiv und modern gestaltete Räume, in denen die Besucher:innen Schritt für Schritt mit dem Herstellungsprozess von Schokolade – von der Kakaobohne bis zur fertigen Tafel – vertraut gemacht wurden. Die besondere Bedeutung der Schokolade für Belgien wurde eindrucksvoll anhand der Geschichten herausragender Chocolatiers vermittelt.

Ein besonderes Highlight war die Vorstellung der 2017 entwickelten Ruby-Schokolade, die als vierte Schokoladensorte gilt – auch wenn diese Einordnung in der Fachwelt nicht unumstritten ist. Zum Abschluss durften die Junior Fellows verschiedene Schokoladensorten probieren, was für große Begeisterung und einen genussvollen Ausklang des Besuchs sorgte.

Nach dem Einchecken und Beziehen der Zimmer klang der Abend bei einem gemeinsamen Abendessen aus.

Stadtführung und kulturelle Highlights

Der Dienstag begann mit einer Stadtführung, die den Junior Fellows die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und die Geschichte Antwerpens näherbrachte – von der imposanten Liebfrauenkathedrale, der Burg am Hafen, bis zu den charmanten Gassen rund um den Grote Markt. Dabei erfuhren die Junior Fellows, dass der Name Antwerpens aus dem Niederländischen „Hand werfen“ kommt; der Grund, warum überall in der Stadt Handskulpturen zu sehen sind. Die Tour fand ihren Abschluss mit der bewegenden Geschichte von Nello und Patrasche, dem wohl bekanntesten Hund Belgiens. Im Anschluss an die Stadtführung besichtigten die Junior Fellows die Liebfrauenkathedrale und erhielten die Gelegenheit, erste Werke des berühmten flämischen Malers Peter Paul Rubens zu bewundern.

Nach einer kleinen Mittagspause ging es am Nachmittag auf Zeitreise: Die Junior Fellows erkundeten den Sint-Anna-Tunnel, der unter der Schelde hindurchführt. Auf historischen Holzrolltreppen gelangte die Gruppe in den über 500 Meter langen Durchgang, der im viktorianischen Stil erbaut wurde und an die Atmosphäre der Londoner U-Bahn erinnert. Beim Spaziergang durch den Park auf der linken Seite der Schelde erfreuten sich die Junior Fellows an der Aussicht auf Antwerpen. Anschließend setzten sie mit der Fähre zum Museum aan de Stroom (MAS) über. Dieses Museum bietet auf acht Etagen verschiedene Ausstellungen zu Themen rund um die Stadt und ihre Bewohner:innen. Die Ausstellungen spannten einen Bogen von Antwerpens Rolle im Zweiten Weltkrieg über die historische Bedeutung des Hafens bis hin zu persönlichen Geschichten rund um Heimat und Zugehörigkeit – ein Höhepunkt für viele Junior Fellows, die ihre Eindrücke abschließend auf der Dachterrasse austauschten. Aber auch von außen konnte das MAS die Gruppe begeistern; aus rotem Stein und mit einer beeindruckenden Glasfassade ist das MAS architektonisch ein Hingucker von Antwerpen. Übrigens: Die Fassade wird vollendet durch 3185 symmetrisch angebrachte Hände aus Metall.

Das Abendessen im Wolf Sharing Food Market sorgte mit internationalen Speisen für einen gelungenen Abschluss des ereignisreichen Tages.

Besuch im Museum Plantin-Moretus und der Universität Antwerpen

Als Mitglieder der Johannes Gutenberg-Universität war es für uns selbstverständlich, uns mit der Geschichte des Buchdrucks in Antwerpen auseinander zu setzten: Die Gruppe besuchte das Plantin-Moretus-Museum innerhalb der im 16. Jahrhundert gegründeten, historischen Druckerei der Familie Plantin, die heute zum UNESCO-Welterbe zählt. In dem bis heute erhaltenem Haus der Familie konnten die originalen Wohn- und Arbeitsräume der Druckerei besichtigt werden. Hier stehen die ältesten Druckerpressen der Welt und die umfangreichste Sammlung an Schriftarten, die unter anderem von Claude Garamond entwickelt wurden, nach dem auch die Schriftart dieses Berichts benannt ist. Die Sonderausstellung rückte die Frauen der Familien Plantin und Moretus in den Fokus. Ihre Lebensgeschichten waren eng mit dem Aufstieg der Druckerei verknüpft und zeigten eindrucksvoll, wie sie nicht nur Haushalt und Kindererziehung meisterten, sondern auch zentrale Aufgaben in der Buchhaltung und der Leitung des Betriebs übernahmen. Auch Johannes Gutenberg blieb zur Freude der Junior Fellows nicht unerwähnt: Das Museum verfügt über ein Exemplar der Gutenberg-Bibeln und führt Mainz als Geburtsstadt des Buchdrucks auf.

Am Nachmittag folgte ein Besuch an der Universität Antwerpen, der interessante Einblicke in das belgische Hochschulsystem und aktuelle Forschungsprojekte bot. Die Universität in Antwerpen ist mit etwa 22.000 Studierenden die drittgrößte Universität in Flandern. Empfangen wurden die Junior Fellows durch Professor Jan Bouckaert, Leiter der Abteilung für Volkswirtschaftslehre. Nach einem kurzen Vortrag über seine Abteilung und die Universität Antwerpen kam es zu einem spannenden Austausch. Hierbei standen u.a. die Struktur der Doktorand:innen-Betreuung an den Universitäten, akademische Karrierewege sowie interdisziplinäres Forschen im Fokus. Zur Freude der Junior Fellows konnte das Konzept des GAFP Jan Bouckaert beeindrucken und inspirieren. Im Anschluss an das Gespräch wurde die Gruppe über den historischen Campus geführt. Höhepunkte der Führung waren eine Kunstausstellung innerhalb der Universität, die von belgischen Künstler:innen kuratiert wurde, und der besondere Charme der sorgsam angelegten Innenhöfe in herbstlicher Atmosphäre.

Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen im Universitätsviertel, bei dem auch Raum für Gespräche und Reflexionen blieb.

Abreisetag

Der Donnerstag begann mit einem Spaziergang durch den Botanischen Garten Antwerpens. Hier nutzen die Junior Fellows die Zeit, die letzten Tage gemeinsam Revue passieren zu lassen. Eine besondere Freude war die Entdeckung von vier Bombus terrestris-Jungköniginnen, welche kurz vor Eintritt in die Winterruhe letzte Nahrung an den Königskerzen im Garten sammelten.

Danach blieb noch Zeit für eine kurze Besichtigung eines deutschen Kommandobunkers im Stadtpark, bevor die Gruppe gegen Mittag auscheckte und sich auf den Rückweg nach Mainz machte.

Fazit

Die Studienfahrt nach Antwerpen war eine großartige Erfahrung für alle Teilnehmenden. Neben dem vielseitigen Programm und den kulturellen Eindrücken hatten die Junior Fellows auch mit dem Wetter großes Glück. Sie konnten viele neue Eindrücke sammeln, spannende interdisziplinäre Gespräche führen und ihr Gemeinschaftsgefühl stärken.

Die diesjährige Studienfahrt führte 14 Junior Fellows des Gutenberg Academy Fellows Program vom 3. bis zum 6. Oktober nach Mailand – Hauptstadt der Lombardei und mit über 1,3 Millionen Einwohner:innen eine der größten Kunst- und Kulturmetropolen Italiens. Mailand ist Giuseppe Verdi-Stadt, Wirkungsstätte von Leonardo da Vinci, Opern- und Modemetropole sowie – mit insgesamt sieben Universitäten – nicht zuletzt Bildungszentrum und Studentenstadt, alles in allem also ein vielversprechendes Ziel für eine Studienfahrt. Alle mitreisenden Junior Fellows hatten gemeinsam ein Programm gestaltet, das sowohl den verschiedenen Facetten Mailands als auch den unterschiedlichen Interessen der Teilnehmer:innen gerecht werden und so allen einen interessanten und lehrreichen Aufenthalt ermöglichen sollte. Die Anreise mit dem Zug am 3. Oktober bot nicht nur wunderschönes Alpenpanorama sondern insbesondere auch viel Zeit für den Austausch unter den Doktorand:innen, der nach der Ankunft beim gemeinsamen Abendessen fortgesetzt wurde. Ein nächtlicher Blick auf den Dom und die Galleria Vittorio Emmanuele II stimmte uns auf die Zeit in Mailand ein.

Der erste offizielle Programmpunkt folgte am Freitagmorgen: ein Besuch des Museo nazionale della scienza e della tecnologia Leonardo da Vinci. Das Museum, das sich in einem ehemaligen Kloster befindet, bietet eine beeindruckende Sammlung von Exponaten, die die historische Entwicklung von Wissenschaft und Technologie in Italien und weltweit, beispielsweise in den Bereichen Energieproduktion, Stahlindustrie, Fernmeldewesen, Verkehr und Raumfahrt dokumentiert. Besonders faszinierend war die Ausstellung über Leonardo da Vinci selbst, die uns einen tiefen Einblick in seine innovativen Ideen und wissenschaftlichen Erkenntnisse bot, insbesondere in seine Studien zum Bau der Florentiner Domkuppel, zur menschlichen Anatomie und zur idealen Stadt sowie in seine Erfindungen verschiedenster Maschinen, etwa seiner berühmten Flugapparate und einer Spinnmaschine lange vor „Spinning Jenny“ und Industrieller Revolution. Besonders freuten wir uns als Mainzer:innen natürlich  darüber, dass auch „Magonza“ als Stadt der Erfindung des Buchdrucks in der Ausstellung ehrend erwähnt wurde.

Gestärkt durch Pizza, Pasta und Panini und natürlich den ein oder anderen caffè besuchte die Gruppe am frühen Nachmittag die politik- und sozialwissenschaftliche Fakultät der Università degli Studi di Milano Statale, kurz: La Statale. Mit über 60.000 Studierenden ist sie nicht nur die größte öffentliche Universität Mailands, sondern ganz Norditaliens. Dort führte uns Giulia Sbaraini Fontes, Gastwissenschaftlerin aus Brasilien und Postdoctoral Fellow am Department of Social and Political Sciences, in vergangene und aktuelle Forschungsprojekte im Bereich der Politischen Kommunikation ein – darunter eine neu konzipierte Studie zu Desinformation und Medienvertrauen von jungen Erwachsenen in Italien. Angeregt von diesen Einblicken griff die Runde im Gespräch mit der Referentin die Diskussion des vergangenen GAFP-Round Table zu Vertrauen in Medien und Wissenschaft vor dem Hintergrund virulenter Desinformation wieder auf. Zugleich lernten wir im interkulturellen Austausch viel Neues über das italienische und brasilianische Mediensystem, die Rolle und die Herausforderungen von Journalist:innen unter populistischen Regierungen und über gender inequality im Journalismus. Gerahmt wurde die Diskussion dabei auch von einer kritischen Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Strukturen des Wissenschaftssystems in Italien, Brasilien und Deutschland, die wiederum Fragen nach der Bedeutung von Wissenschaftskommunikation aufwarf.

Ein drittes Highlight an diesem Tag bildete am frühen Abend der Besuch der Pinacoteca di Brera im eleganten gleichnamigen Künstler- und Ausgehviertel. Mit Audioguides ausgerüstet erschlossen wir uns selbstständig die beeindruckende Sammlung von schwerpunktmäßig oberitalienischer Malerei insbesondere der Renaissance und des Barock, die in den Räumen des prächtigen Barockpalastes ausgestellt ist, darunter Werke von Bellini, Caravaggio, Filippini, Raffael, Mantegna und Hayez. Beim gemeinsamen Abend- und Eisessen im lebendigen abendlichen Brera wurden die Eindrücke des Tages ausgetauscht und vertieft. Die wunderschönen Darbietungen zweier Junior Fellows auf dem Klavier der Trattoria erfreuten nicht nur die Gruppe, sondern auch die anderen Gäste.

Der Samstag begann mit einer sehr enthusiastischen Stadtführung unseres Tourguides Marco, der uns in die Geschichte Mailands von Diokletian über die Glanzzeiten der Visconti und Sforza bis in die Gegenwart einführte. Wir lernten Neues über die Pionierleistungen Mailands im Bereich der Krankenversorgung im Mittelalter, über die Funktion seiner Kanäle, die fast 600-jährige Baugeschichte des Mailänder Doms, die Bedeutung der Galleria Vittorio Emmanuele II für die junge italienische Nation, den Wirtschaftsstandort Mailand (und den Mailänder Ursprung des Wortes bankrott) und über die Ursprünge des berühmten Mailänder Opernhauses, des Teatro alla Scala.

Diese Einblicke erweiterten wir bei der anschließenden Besichtigung des Domes und einer Führung durch die Scala: Hier lernten wir nicht nur die Entstehungsgeschichte und die architektonischen Besonderheiten des Hauses kennen, informierten uns über die Verbindungen Toscaninis, Verdis und Puccinis zur Mailänder Oper und durften in den Logen des prächtigen Zuschauerraums Probe sitzen, sondern konnten sogar einer Probe von Strauß’ Rosenkavalier für die neue Spielzeit lauschen. Der Tag wurde bei Einkäufen und/oder einem Aperitif im Park des Castello Sforzesco und schließlich beim gemeinsamen Abendessen im malerischen und vor allem bei Studierenden sehr beliebten Kanal-Viertel Navigli beschlossen.

Am Sonntag schließlich bot die Rückfahrt nach Mainz zwar einige Komplikationen, aber auch noch einmal Gelegenheit, die Eindrücke der vielseitigen und inspirierenden Fahrt gemeinsam Revue passieren zu lassen. Ein herzlicher Dank geht an das Gutenberg Academy Fellows Program | GAFP, das uns diese gemeinsame Erfahrung ermöglicht hat, und an alle, die zur Organisation und Gestaltung der rundum gelungenen Studienfahrt beigetragen haben.

In diesem Jahr führte die Studienfahrt des Gutenberg Academy Fellows Program 14 Junior Fellows vom 6. bis 9. Oktober 2023 in die Hauptstadt Österreichs. Mit rund zwei Millionen Einwohner:innen ist Wien nicht nur die zweitgrößte Stadt im deutschen Sprachraum, sondern auch in Tradition des Wiener Kongresses als Diplomatenstadt und mit mannigfaltigen historischen Bauwerken in unterschiedlichsten Stilen auch in architektonischer Hinsicht ein Hingucker.

Wissenschaft und Bildung wird in Wien großgeschrieben: 15 Universitäten und Hochschulen bieten ein zahlreiches Studienangebot und beheimaten zahlreiche Forschungsprojekte. Alle 14 Mitglieder gestalteten das Reiseprogramm aktiv mit und trugen so dazu bei, dass wir trotz des kurzen Aufenthalts vor Ort spannende und lehrreiche Einblicke in Stadtleben, Kultur, Politik und Wissenschaft mitnehmen konnten. Im Austausch mit anderen Promovierenden vor Ort haben wir darüber hinaus auch einiges über das österreichische Wissenschaftssystem gelernt.

Den für den Freitagnachmittag geplanten Austausch mit Attila Halasz von der Central European University (CEU) konnten wir aufgrund einer erheblichen Verspätung unserer Zugverbindung nicht mehr wahrnehmen. Mehr über die CEU und ihre Lehr- und Forschungsaktivitäten zu erfahren, insbesondere vor dem Hintergrund der Verdrängung der CEU aus Budapest und die Einschränkung der akademischen Freiheit durch die ungarische Regierung. Das samstägliche Reiseprogramm startete mit einer Führung durch das Österreichische Parlament. Unser in der Demokratiebildung tätiger Tourguide zeichnete dabei nicht nur in die Entwicklung und das politische System der österreichischen Republik nach, die beide zahlreiche Parallelen zur Bundesrepublik Deutschland aufweisen, sondern führte auch in die architektonischen Besonderheiten des Parlamentsgebäudes ein.

Am Nachmittag unternahm die Gruppe einen selbstgestalteten Stadtrundgang über die berühmte Ringstraße: Auf den Spuren von Otto Wagner, dem berühmten Stadtplaner Wiens, starteten wir an der Österreichischen Postsparkasse im Jugendstil. Über das Museum der angewandten Kunst, das einige von uns am späten Abend auch noch in der Langen Nacht der Museen besuchten, ging es zum Café Prückel, einem traditionsreichen Wiener Kaffeehaus, in dem die Gruppe nicht nur eine echte Wiener Melange oder einen Verlängerten zu sich nahm, sondern auch in einem selbstgestalteten Quiz mehr über die Wiener Kaffeehauskultur erfuhr. Im nahegelegenen Stadtpark entdeckten wir sodann die ersten musischen Spuren berühmter Wiener Komponisten wie etwa Johann Strauss, dem dort ein Denkmal gewidmet ist. Die vergoldete Bronzestaue zählt, dessen konnten wir uns selbst überzeugen, zu den meistfotografierten Denkmäler in Wien. Weiter ging es auf der Ringstraße entlang des Palais des Erzherzogs Ludwig Viktor, über das „Albertina modern“-Museum zur Wiener Staatsoper, die am Sonntag noch eines unserer Reiseziele sein sollte. Über den Burggarten und das Maria Theresien Denkmal, gewidmet der ersten weiblichen Habsburgerregentin, endete unsere Tour am bereits besichtigten Parlament. Am Abend kehrten wir in einem traditionellen Wiener Restaurant, dem Esterházystüberl, ein, um uns für die anstehende Lange Nacht der Museen zu stärken. In Kleingruppen aufgeteilt besuchten wir klassische Kunstmuseen wie die Albertina oder das Kunsthistorische Museum, das Museum für angewandte Kunst, das Naturhistorische Museum, kleine Ausstellungen etwa zur weltweit größten Globensammlung, oder bewunderten Schmetterlinge im Tropenhaus und schwarze Löcher im Planetarium. All diese vielfältigen Eindrücke waren noch am Sonntagmorgen beim Frühstück Gesprächsthema.

Nach dem Frühstück brach unsere Gruppe mit neuer Energie zur Wiener Staatsoper auf, einem der bekanntesten und produktivsten Opernhäuser der Welt und bedeutendes Wahrzeichen der Stadt. Eine Führung durch das beeindruckende Gebäude gewährte uns nicht nur einen Blick hinter die Kulissen der berühmten Bühne Wiens, wir erfuhren auch zahlreiche Details über die Geschichte des Bauwerks und den Betrieb dieses kulturellen Juwels. Nach der Führung trennten sich unsere Wege: Einige entschieden sich, die Albertina zu besuchen, die sie bei der Langen Nacht der Museen verpasst hatten. Andere wiederum machten sich auf den Weg zum Gaming-Museum, wo sie in die Geschichte der Computer- und Arcadespiele eintauchten, oder besuchten den Campus der Universität Wien, welcher mit einer Mischung aus historischer und moderner Architektur beeindruckte. Am Abend fand sich die Hälfte der Gruppe in einem gemütlichen Restaurant zusammen, das traditionelle österreichische Köstlichkeiten servierte, und machte sich im Anschluss zum Wiener Prater auf, dem traditionsreichen Vergnügungspark. Die andere Hälfte der Gruppe entschied sich, am Abend die Giacomo Puccinis Oper „Tosca“ in der Staatsoper zu besuchen. Nach diesen erlebnisreichen Stunden trafen wir uns wieder, tauschte unsere Eindrücke aus und ließen den Tag gemeinsam in einem Irish Pub ausklingen.

Am Montagmorgen besuchten wir das Rathaus. Dieses historische Gebäude, das von 1872 bis 1883 im neogotischen Stil erbaut wurde, beeindruckt mit seinem 98 Meter hohen Hauptturm und seinen gut erhaltenen Räumen. Während der Führung erfuhren wir viel über die Stadtgeschichte, und das damit verbundene bürgerliche Selbstverständnis, die kommunal- und regionalpolitischen Verfahren sowie über aktuelle Entwicklungen in Wien. Beeindruckende Veranstaltungsräume im Rathaus, darunter der Festsaal und der öffentliche Innenhof, betonten die enge Verbindung zwischen den Bürgern und der Stadtverwaltung. Die Stadtentwicklung in Wien, darunter Sozialwohnungen und Klimaanpassungen, könnte anderen Städten als Vorbild dienen. Das Rathaus selbst ist ein Symbol der Wiener Demokratie und hat eine lange Geschichte politischer Debatten, die letztendlich zu Wiens Status als eine der lebenswertesten Städte der Welt führten. Der Besuch bot uns daher spannende Einblicke in Wiens Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Vor der Rückfahrt stand der Besuch einer universitären Institution auf dem Programm – die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Das Musikpädagogische Institut hat ihren Sitz im Akademietheater, wo wir vom Universitätsassistenten Benedikt Plößnig empfangen wurden. Nach einer Führung durch die Bibliothek und die Räumlichkeiten des Instituts besuchten wir die Ausstellung exil.arte, auf der die musikalischen Werke von geflüchteten Komponist:innen, u. a. Arnold Schönberg und Ernst Toch, in Form von Hörbeispielen akustisch sowie anhand biographischen Tafeln visuell erfahren werden konnten. Nach einer kurzen Kaffeepause in einem einheimischen Wiener Café, in dem gewöhnlich die Beratungsgespräche für Promovierende stattfinden, bekamen wir im Rahmen einer Campustour noch das Hauptgebäude der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien zu sehen.

Von zahlreichen Eindrücken inspiriert bedanken wir uns bei allen Mitgliedern des Gutenberg Academy Fellows Program, die uns bei der Organisation unterstützt haben und uns damit diese schöne Erfahrung ermöglicht hat!

Die diesjährige Studienfahrt, die vom 7.-10. Oktober 2022 stattfand, führte 12 Junior Fellows in die skandinavische Stadt Kopenhagen. Das Reiseprogramm wurde von allen Mitgliedern aktiv gestaltet, um möglichst viel vom kulturellen Angebot der Stadt zu profitieren sowie den Austausch mit anderen Promovierenden vor Ort zu ermöglichen.

Nach Ankunft, Check-in und einer kurzen Mittagspause am Freitag, machten wir uns gleich auf den Weg zu unserem ersten Programmpunkt: dem Besuch des Health Tech Hearing Systems Centre der DTU (Dänische Technische Universität). Das Zentrum umfasst verschiedene Abteilungen, deren Forschungsschwerpunkt auf einem tieferen Verständnis des komplexen menschlichen Hörsystems liegt. Dem herzlichen Empfang durch den Abteilungsleiter Prof. Dr. Torsten Dau, und die Studienkoordinatorin, Caroline van Oosterhout, folgten fünf spannende Projektpräsentationen von Doktorierenden und Postdoktorierenden, die an den neuesten technischen und klinischen Entwicklungen im Bereich der Hör- und Sprachstörungen forschen. Anschließend erhielten wir einen Einblick in die experimentellen Einrichtungen des Zentrums, insbesondere in die beiden eindrucksvollen audiovisuellen Immersionslabore.

Der nächste Tag begann mit einem Spaziergang zur Christiansborg. Wie wir aus dem Kurzvortrag eines unserer Mitglieder erfuhren, handelt es sich um das einzige Gebäude der Welt, in dem alle drei Staatsgewalten untergebracht sind: das dänische Parlament oder Folketing (Legislative), das Büro der Ministerpräsidentin (Exekutive) und der oberste Gerichtshof von Dänemark (Judikative). Fans der dänischen Politserie „Borgen“ konnten die Schauplätze vieler Szenen wiedererkennen. Bei der anschließenden Führung durch die Innenräume des Parlaments hatten wir die Gelegenheit, mehr über die Entwicklung der dänischen Demokratie zu erfahren. Da das Folketing erst kurz zuvor aufgrund vorgezogener Neuwahlen aufgelöst worden war, fanden wir die Räume des Parlaments außergewöhnlich leer vor und konnten einen umfangreichen Blick hinter die Kulissen des Arbeitsplatzes der Abgeordneten werfen.

Am Nachmittag führte uns eine ortsansässige Architektin durch das Hafenviertel Vesterbro. Einst ein überwiegend privates Geschäftsviertel mit wenigen Möglichkeiten für die BürgerInnen, bei schönem Wetter das Wasser zu genießen, gilt das Hafenviertel heutzutage als ein Wahrzeichen der nachhaltigen Stadtplanung Kopenhagens. Das 2013 von einer Architektengruppe entworfene Projekt Kalvebod Bølge besteht aus mehreren wellenförmigen Stegen, schwimmenden Plattformen und kleinen Holzbrücken, die sich entlang der gesamten Uferpromenade erstrecken und neue öffentliche Räume zum Spazieren, Entspannen oder Ausüben verschiedener Wassersportarten schaffen.

Von Vesterbro aus begaben wir uns zur nächsten Station unseres Tagesprogramms und wohl einer der meistbesuchten Touristenattraktionen Kopenhagens: der Freistadt Christiania. Die Gemeinde wurde 1971 als alternative Wohnsiedlung von Hausbesetzern gegründet, die gegen die hohe Arbeitslosigkeit und den Mangel an bezahlbaren Wohnraum im Stadtzentrum protestierten. Christiania befindet sich auf einem 34 Hektar großen ehemaligen Militärstützpunkt im Stadtteil Christianshavn und hat heute knapp 1000 Einwohner. Eine dieser Bewohnerinnen war unsere Gastgeberin, die selbst seit 24 Jahren dort lebt und uns einige der Erfolge, aber auch die aktuellen Herausforderungen der Gemeinde erläuterte, bevor sie uns auf einen Rundgang durch die Stadt führte.

Am Sonntagmorgen besichtigten wir Danmarks Radio (DR), die 1925 gegründete dänische öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalt. Das Gesamtkomplex des DR umfasst eine Fläche von 124.000 m² und besteht aus vier transparenten, siebenstöckigen Gebäuden, die durch verglaste Gänge miteinander verbunden sind. Neben der Besichtigung verschiedener Produktionsräume, in denen Nachrichtensendungen, Talkshows und Serien gedreht werden, hatten wir auch die Gelegenheit, für ein paar Minuten Gastgeber und Publikum am Set einer berühmten dänische Late-Night-Show zu spielen. Beim Betreten des mächtigen Redaktionsraum waren wir überrascht, viele Journalisten an auch am Wochenende an ihren Schreibtischen arbeiten zu sehen. Die Auswirkungen der anstehenden dänischen Parlamentswahlen waren hier erneut zu sehen. Wir verließen also leise das Großraumbüro und begaben uns zum Koncerthuset. Zum Abschluss unserer Tour konnten wir dort den beeindruckenden Konzertsaal des dänischen Rundfunks besichtigen, gestaltet vom französischen Architekten Jean Nouvel und in 2009 mit 1800 Plätzen eröffnet.

Da das restliche Tagesprogramm jedem zur freien Gestaltung offen stand, teilten wir uns nach einer kurzen Kaffee- und Eispause in kleinere Gruppen auf. Für einige war es höchste Zeit, der berühmten kleinen Meerjungfrau, die vom gleichnamigen Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen inspiriert wurde, einen Besuch abzustatten. Andere Sehenswürdigkeiten entlang des Weges dorthin, etwas nördlich von Kopenhagen, sind die sternförmigen Festungsmauern aus dem Jahr 1662 sowie die Festung selbst, das Kastellet. Dank der Öresundbrücke – die längste Brücke Europas mit Straßen- und Eisenbahnverkehr – ist Malmö nur einen Katzensprung von Kopenhagen entfernt. Also beschlossen einige in der Gruppe, die halbstündige Zugfahrt zu machen und ein paar Stunden in der schwedischen Nachbarstadt zu verbringen. Diejenigen von uns, die sich für einen Aufenthalt im Stadtzentrum entschieden, konnten aus einer Vielzahl von Museen und Kunstgalerien wählen. Einige entschieden sich für einen Besuch der Ny Carlsberg Glyptotek, die vor allem für ihre Sammlung antiker griechischer und römischer Skulpturen bekannt ist, aber auch für ihre umfassende Sammlung dänischer Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Darüber hinaus beherbergt die Glyptotek auch viele Skulpturen des französischen Bildhauers Augustin Rodin, von denen „Der Denker“ wohl die bekannteste ist. Der alte und der neue Flügel des Museums sind durch einen schönen Wintergarten mit einer Glaskuppel verbunden, in dem sich unter anderem ein Café befindet und der von weiteren Marmorstatuen und Palmen umgeben ist.

Anlässlich des Architekturfestivals, das in der Woche unseres Aufenthalts in Kopenhagen stattfand, entschied sich der Rest von uns für einen Besuch des Danish Architecture Centre. Das DAC stellt seit 1985 die neuesten Trends in Sachen Innovation und Nachhaltigkeit im Bereich der Architektur und bietet sowohl Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachleute wie auch kulturelle Aktivitäten, die für alle offen sind. Die zentrale Ausstellung zum Zeitpunkt unseres Besuches trug den Titel „Women in Architecture“ und würdigte die – oft übersehenen oder geradezu vergessenen – Werke von Architektinnen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Darüber hinaus wurden anhand einer Reihe von Videointerviews die Erfahrungen zeitgenössischer dänischer Architektinnen in Bezug auf Gleichstellung und Sichtbarkeit innerhalb der Branche beleuchtet. Unseren letzten Abend in Kopenhagen verbrachten wir im Folkehuset Absalon, einem kulturellen Gemeinschaftszentrum, das 2015 in einem ehemaligen Kirchengebäude im Stadtteil Vesterbro eröffnet wurde. Neben zahlreichen Veranstaltungen wie Yogakursen, Tischtennisturnieren und Musikkonzerte, bietet das Zentrum seinen Besuchern die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Abendessen zu treffen und neue Leute kennenzulernen.

Am Montagmorgen, nach dem gemeinsamen Frühstück und einem letzten Spaziergang durch die nahegelegene Kopenhagener Parks, war es Zeit, abzureisen. Inspiriert und voller Energie kehrten wir nach Mainz zurück und bedanken uns bei allen Mitgliedern des Gutenberg Academy Fellows Program, die diese schöne Erfahrung ermöglicht haben!

Anfang November 2021 – und somit coronabedingt ein Jahr später als ursprünglich geplant – stand für 9 Junior Fellows die Studienfahrt nach Leipzig auf dem Programm. Diese wurde genutzt, um vielseitige Einblicke in die Geschichte der Stadt zu gewinnen und sich mit Promovierenden vor Ort auszutauschen.

Gleich nach der Ankunft am Nachmittag des 08.11. führte uns der Weg zum Völkerschlachtdenkmal, dessen Bedeutung und Erbauungsgeschichte uns durch kurze Vorträge aus den eigenen Reihen präsentiert wurden. Am folgenden Tag steuerten wir die Innenstadt an und reisten noch einige Jahre weiter in die Vergangenheit der bedeutenden Messestadt, indem wir dem Bachmuseum einen ausführlichen Besuch abstatteten, wo uns das Leben und Werk des berühmten Komponisten in Bild, Ton und Schrift nähergebracht wurden. Auch die unmittelbar gegenüberliegende Thomaskirche – zentraler Wirkungsort Bachs – durfte dabei von uns natürlich nicht ausgelassen werden.

In der anschließenden Stadtführung stand dann jedoch ganz die jüngere Vergangenheit im Fokus: Die Gruppe wurde insbesondere zu wichtigen Stätten im Zusammenhang der letzten Wochen der DDR geführt im Zeichen der „Friedlichen Revolution“. Start der Tour war die Nikolaikirche, Ausgangspunkt der Montagsdemonstrationen von 1989, deren Entstehen und Verlauf uns in eindrucksvollen Schilderungen vermittelt wurden. Den Geschehnissen chronologisch folgend wurden die jeweils dazugehörigen Orte angesteuert, die bei den immer größer werdenden Protesten der Bevölkerung Schauplatz wichtiger Ereignisse wurden, welche letzten Endes die Wiedervereinigung ermöglichten. Abgeschlossen wurde ein intensiver zweiter Tag mit der Besichtigung der Universitätsbibliothek Albertina und der dortigen aktuellen Ausstellung „Übersetzte Religionen. Im Dickicht der wahren Worte“.

Am Mittwoch erwartete uns dann zunächst eine Führung in der Deutschen Nationalbibliothek, die Einblicke in die Hintergründe ihrer Gründung und ihre Geschichte seit 1913 gewährte. Insbesondere Umfang und Art der dortigen Arbeit wurden deutlich, welche neuen Herausforderungen die letzten Jahrzehnte gebracht haben und wie diese sich auch auf die Entwicklung der Institution bis heute ausgewirkt haben. Auch hier lieferten eine Ausstellung zu Übersetzungen sowie das Buch- und Schriftmuseum einen tieferen Einblick in Themen der DNB. Die Sonderausstellung „Störenfriede. Kunst, Protest und das Ende der DDR“ bot darüber hinaus Gelegenheit, der ostdeutschen Geschichte und ihrer überaus aktiven wie disruptiven Kunst- und Kulturszene näherzukommen.

Im Anschluss folgte ein Besuch in der Gedenkstätte Museum „Runde Ecke“, das die Eindrücke der Stadtführung vom Vortag und die Sonderausstellung komplementierte. Begrüßt mit dem Hinweis, es handele sich bei dem Museum in jeder Hinsicht um eine „Zeitreise“, konnten wir nicht nur über die tägliche Praxis in der Leipziger Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit lernen, sondern auch eine Ausstellung kennenlernen, der in sich ein historischer Wert zukommt und die maßgeblich von dem nach der Wende gegründeten Bürgerkomitee für die Auflösung der ehem. Stasi geprägt ist. So arbeitet diese nicht nur die Art und Weise auf, welche Spionage- und Druckmittel die Stasi gegen seine eigene Bevölkerung verwendete, sondern auch wie effektiv die Aktenvernichtung war, durch die eine heutige Aufarbeitung verlangsamt und so maßgeblich erschwert ist. Für viele waren grade dieses Erleben der ostdeutschen Vergangenheit an den Orten ihres Geschehens eine eindrückliche Erfahrung.

Als Tagesabschluss war darüber hinaus am Abend ein Austausch mit den dortigen Mitgliedern des Promovierendenrats der Universität Leipzig geplant. Insbesondere aufgrund der aktuellen Überlegungen, auch an der JGU Mainz einen solchen Promovierendenrat einzurichten, bot sich ein Austausch über die Organisation des Rates in Leipzig als Vergleichspunkt an. So handelt es sich dabei um ein studentisches, fachbereichsübergreifendes Gremium von Promovierenden, die u.a. Mitspracherechte bei aktuellen Fragen im universitären Betrieb haben, die Interessen der Promovierenden vertreten und zusätzlich Angebote der universitätsinternen Vernetzung schaffen. Abschließend erhielten wir eine Führung durch das 2012 eingeweihte Augusteum, das neue Universitätshauptgebäude am Augustusplatz, dessen moderne Fassade sich der des angrenzenden Paulinums (Aula und Universitätskirche) anschließt. So wurden als Erinnerung an die 1968 gesprengte Paulinerkirche Elemente dieser in die Fassade integriert. Der Platz und das Gebäude waren bereits Gegenstand der Führung zur Friedensbewegung von 1989 gewesen und so wurde noch einmal der Bogen zum Vortag gespannt.

Kurz vor der Heimreise am Donnerstag warfen wir noch einen Blick in das bekannte Leipziger Gewandhaus und nutzten das herrliche Wetter, um vom Dach des City-Hochhauses die gesamte Stadt sowie das Umland zu betrachten und uns mit dieser Impression vom facettenreichen Leipzig zu verabschieden. Für die Ermöglichung dieser wertvollen und schönen Erfahrung – die belegt hat, dass sich auch im Inland lohnenswerte Ziele für eine Studienfahrt finden lassen – gilt dem Gutenberg Academy Fellows Program der Dank aller Teilnehmenden!

Athen 2014